Tauchplätze

Hier eine kleine Auswahl unserer meist angefahrenen Tauchspots. In unserem Tauchrevier haben wir für jeden Tauchergeschmack etwas dabei; sowohl für Anfänger oder Taucher, die es etwas relaxter bevorzugen, als auch für wrackbegeisterte, fortgeschrittene Taucher bis hin zum technischen Taucher.  Tauchgänge in unmittelbarer Umgebung ( Anfahrt mit Boot 10 min) , Tauchgänge im Naturschutzgebiet von Capo Carbonara (Villasimius) und die  bekannten, zahlreichen  - echten - Wracks aus dem zweiten Weltkrieg, die weltweit Taucher anlocken und restlos begeistern! (Informationen zu den Wracks, bitte ganz nach unten scrollen)

Aufgrund unserer zentralen Lage im Golf von Cagliari und unserer leistungsstarken Tauchboote sind wir stolz darauf, als einzige Basis  im Süden von Sardinien, diese Tauchplätze regelmäßig anfahren zu  können.

Kala e Moru

(Level: Beginner  Tiefe: 0- 8 Meter)

Das ist unser Hausstrand. Wer sich erst mal eintauchen möchte oder die Ausrüstung checken will, kann hier ganz unkompliziert und bequem vom Strand aus abtauchen. Dieser Spot wird bei uns auch zum größten Teil für unserer Ausbildung genutzt. Auch Nachttauchgänge erfreuen sich hier  großer Beliebtheit  und werden regelmäßig durchgeführt. Zuerst noch etwas unspektakulär über Sand, kommt man sehr schnell, an die rechts den Strand begrenzenden Felsformationen, wo man schon  einiges an Unterwasserleben entdecken kann. Weiter draußen hat sich durch einen antiken versunkenen Hafen ein künstliches Riff, zwischen 6-7 m, gebildet. Ideal für eine relaxte Entdeckungstour unter Wasser. Einsiedlerkrebse, Tintenfische, kleine Fischschwärme und poolgleiches Wasser, lassen selbst diesen einfachen Tauchplatz immer wieder schön erscheinen. Nachts sind die eher seltenen Sandaale hier garantiert, aber auch der langarmige Krake, die Sepia und der gemeine Zitterrochen lassen sich öfter mal sehen.

Torre del Finocchio

(Level: Beginner Tiefe: 7- 16M)

Der Tauchplatz ist einer der belebtesten Spots, gut geeignet für  noch nicht so erfahrenen Taucher oder zum chilligen tauchen. Geankert wird hier in einer Tiefe von nur 7m, was gerade unsicheren Tauchern sehr entgegenkommt. Nach einem kleinen Absatz lässt man sich dann auf 16m absinken, wo uns eine sehr schön bewachsene gigantische Felsformation erwartet. Durch eine fast ständig anhaltende, meist leichte, Strömung, ist dieser Fels von vielen Fischschwärmen umzingelt, was uns Tauchern hier sehr zu Gute kommt. Im Umfeld gibt es allerhand zu entdecken. Begegnungen mit zutraulichen Tintenfischen und kleineren Muränen sind hier fast an der Tagesordnung. Und ganz selten kommt auch mal ein neugieriger Delphin vorbei.

Cala Regina

(Level: Beginner Tiefe: 7- 13 Meter)

Gelegen in der gleichnamigen traumhaften Bucht, lädt das türkise Wasser einfach zum Abtauchen ein. Augrund der geschützten Lage, bietet sich der Tauchplatz  auch dann an, wenn der Mistralwind doch mal etwas stärker bläst.

Die für Sardinien gewohnt schönen Felsstrukturen, mit vielen Makrolebewesen, laden hier zum Flanieren unter Wasser,  ohne jeglichen Zeitdruck, ein. Besonders auch hier sind Sichtweiten über 30 Meter eher die Regel. Typisches Mittelmeerleben lassen hier Fotografen gerne länger verweilen, vor allem auch wegen der spektakulären Lichteinfälle.

 

Secca Baccu Mandara

( Level: Fortgeschritten Tiefe: 26-42 Meter)

Diese Secca (ital. secca = Untiefe) erreichen wir mit unserem Boot in weniger als 5 Minuten, sie hat  einiges an Überraschungen zu bieten. Untypisch für hiesige Untiefen, besteht diese aus immer wieder hoch aufragenden Felsformationen, als Kontrast zum hellen Sand. Dies und die absolute Stille hier unten, geben dieser Secca eine besondere,  fast schon unheimliche Atmosphäre. Nicht so bunt und wimmelnd von Fischschwärmen, wie man es sonst an unseren Tauchplätzen gewohnt ist, hat dieser Spot seinen ganz eigenen Reiz. Weitgehend ungestört findet man hier auch mal sehr große Tintenfische und Makrelen, aber auch Adlerrochen und Mondfische konnten wir hier schon öfter sichten! Ok etwas Glück gehört bei diesen Grazien schon dazu.

Costa di Gesù

(Level: Beginner  Tiefe: 5-18 Meter)

Ein weiterer Tauchgang der zum entspannten Tauchen einlädt und ebenfalls windgeschützt liegt. Der Tauchplatz hat seinen Namen durch eine hier versenkte Jesus Statue bekommen. Ein willkommenes Fotomotiv. Aber hier beginnt der Tauchplatz erst. Von hier aus taucht man gemächlich aus der Bucht hinaus. Teilweise unter Felsen entlang, kann man hier skurrile, vom Meer verformte Felsen, bei unbeschreiblichen Sichtweiten bestaunen. Kleinstlebewesen, Tintenfische, Drachenköpfe, Krebse und eine hohe Dichte an Nacktschnecken vieler Arten sind auch ein Grund, warum hier oft Fotowettbewerbe durchgeführt werden.

Secca di Torre delle Stelle

(Level: Beginner bis fortgeschritten Tiefe: 14-32 Meter)

Marcos Lieblingstauchplatz. Eine sehr belebte Unterwasserlandschaft, welche sowohl in einer geringen Tiefe, als auch bis 32 Meter alle Taucheransprüche zufriedenstellen kann. Ein relativ  großes Tauchrevier mit  verschiedensten Routen. Felsen mit schönem Bewuchs, wo  zahlreiche Lebewesen ihr Zuhause haben und fast immer ist auch ein großer zutraulicher Barakudaschwarm beheimatet. Im tieferen Bereich ein Felsen unter dem man hindurchtaucht und dann in einer Luftblase auf 30 Meter auftaucht. Dieser Tauchgang bietet für jeden Geschmack etwas.

Secca Arco

(Level: Beginner bis fortgeschritten Tiefe: 16-23 Meter)

Auf Sandgrund befindet sich hier ein etwa 80 mal 20 Meter großes Plateau mit zahlreichen Spalten in dem jeder Makrofan zufriedengestellt wird. Das Wort Arco (Bogen) steht für den etwa 8 Meter langen Tunnel der durch eine Stelle dieser Felsenformation führt. Barakudaschwärme und vieles mehr sind hier keine Seltenheit. Ausgedehnte Tauchgänge, mit viel Entspannungswert, sind aufgrund der geringen Tiefe bei dieser Secca immer wieder sehr beliebt.

Secca La Rocca  (Capo Boi)

(Level: Fortgeschritten Tiefe: 28 -38 Meter)

Dieser Tauchplatz ist einer der neueren in unseren Programm und befindet sich an der Grenze des Naturschutzgebietes. Ein einzelner gigantischer Felsen, fast allein mitten im tiefen Blau, wie durch Zauberhand abgelegt, hat diesem beeindruckenden Spot seinen Namen gegeben. Beim Umrunden, in verschiedenen Tiefen, kann man hier, zum einen, den Bewuchs mit Gorgonien und zum andern, die in den vielen Spalten befindlichen  Muränen und Tintenfische bewundern. Eine größere Population des Kissenseesterns sorgt für Abwechslung und ist immer ein tolles Fotomotiv.

Secca Capo Boi

(Level: Beginner bis fortgeschritten Tiefe: 18-26 Meter)

Hier erwartet uns eine zerklüftete Felsenlandschaft, welche aufgrund, dass sie wenig betaucht wird, sehr viele interessante Unterwasserlebewesen beherbergt. Ein etwas langgezogener Tauchspot lässt es zu, ihn in verschiedenen Tiefen zu betauchen und immer wieder etwas Neues entdecken.

Secca Santa Caterina (Naturschutzgebiet)

(Level: Beginner bis fortgeschritten Tiefe: 12-40 Meter)

Ein atemberaubender Tauchplatz in unserer Gegend. Wir befinden uns hier inmitten des Naturschutzgebiets von Villasimius. Riesige canyonähnliche  Felsstrukturen würden hier schon ausreichen, um diesen Tauchgang perfekt zu machen. Jedoch gibt es hier einiges zu bestaunen: Die zahlreich vertretenen Zackenbarsche in Größen, wie man sie hier nicht oft zu sehen bekommt,  patrouillieren hier auf und ab und kommen  neugierig bis auf wenige Meter an den Taucher ran. Ein buntes Treiben von tausenden Fahnen- und Mönchsbarschen lassen einen fast schwindelig werden. Große Zahnbarsche und Barakudas fehlen hier auch nicht. Der Tauchplatz kann, ohne Abstriche, flach oder tief betaucht werden.

Insel Cavoli Le Gorgonie (Naturschutzgebiet)

(Level: Beginner bis fortgeschritten Tiefe: 8-30 Meter)

Die Insel Cavoli befindet sich ebenfalls im Herzen des Naturschutzgebietes Capo Carbonara. Die vorgelagerte Insel ist schon über Wasser ein Naturschauspiel. Hier in der so eingestuften Zone B, darf nur mit der in unserem Besitz befindlichen Genehmigung getaucht werden. Dadurch sind Tauchgänge hier limitiert, was der atemberaubenden Unterwasserwelt gut tut. Die aneinandergereihten canyonartige Felsstrukturen haben gerade im tieferen Bereich einen sehr schönen Bewuchs. Unter anderem auch mit Fächergorgonien, welche diesem Spot auch den Namen gegeben haben. Zackenbarsche, Barakudas und der Atlantikpapageienfisch sind hier, unter anderem, anzutreffen.

Insel Cavoli Le Grottine (Naturschutzgebiet)

(Level: Beginner bis fortgeschritten Tiefe: 8-30 Meter)

Dieser zweite Tauchplatz an dieser schönen Insel, ähnelt dem ersten. Im Unterschied gibt es hier die Möglichkeit, weite Strecken unterhalb von  großen Felsmassiven hindurch zu tauchen, was dem Grottentauchen sehr Nahe kommt. Daher auch sein Name. Das es hier im Naturschutzgebiet immer sehr fischreich ist, brauchen wir sicher nicht zu erwähnen.

 

Unsere Wracks

Wir möchten betonen, dass diese Tauchplätze auch für den normalerweise nicht wrackinteressierten, taucherische Leckerbissen sind. Denn es sind alles "echte" Wracks mit einer eigenen Geschichte und nicht ausgemusterte Schiffe, welche extra versenkt wurden. Diese Schiffe sind echte Geschichte und  ruhen seit dem 2. Weltkrieg ab Boden des Meeres und haben somit zahlreichen Organismen ein Zu- hause gegeben.

 

 

Entella

Steckbrief für den Tauchgang:

Größe: 2691 Registertonnen, 95m Länge, 12,3m Breite

Tiefe: 14-18m

Bauart: Dampfschiff ( Transport)

Anfahrtszeit von der Tauchschule: 5 min

Besonderheit: sehr stark zerstört, hohe Anzahl an kleinen Lebewesen, auch für Anfänger sehr gut geeignet

Erläuterung: Dieses Wrack gehört zu den Schiffen die am 10.April ihr Schicksal ereilte (siehe Wrack Isonzo). Anders jedoch als die beiden Begleiter, hatte der Kapitän hier die Zeit und die Übersicht das Wrack direkt unterhalb der Küste auf die Felsen zu setzen. Damit verhinderte er das Sinken und rettete zumindest seine Mannschaft. Später wurde es dann von der „Safari“ versenkt. Da es ein Seehindernis darstellte, wurde zu unserem Leid, hat die italienische Marine durch weitere Sprengungen den heutigen Zustand hergestellt.

Von den ursprünglichen 95m Länge sind bei einem Tauchgang noch schätzungsweise 20m gut zu erkennen. Aufgrund der geringen Tiefe kann bei guter Sicht das Wrack schon bei Schnorchelausflügen gesichtet werden. Das Wrack ist von einem enormen Kohlefeld umgeben das die Ladung war.

Die Besonderheit dieses Tauchplatzes macht das reichhaltige maritime Leben aus. Tintenfische, Meeraale, Muränen, Sepien usw. sind keine Seltenheit. Bei Nachttauchgängen sehen wir regelmäßig unser „Wappentier“ den gemeinen Stechrochen. Ausgezeichneter Platz zum Fotografieren.

Romagna

Steckbrief für den Tauchgang:

Größe: 1416 Registertonnen

Tiefe: 32-42m

Bauart: Dampfschiff ( Tanker)

Anfahrtszeit von der Tauchschule:15-30 min

Besonderheit: sehr gut erhalten,  Möglichkeit zum Eindringen in das Wrack, enorm große Schiffsschraube, Seesternteppich, zweiter Tauchgang am abgesprengten Bug möglich

Erläuterung: Am zweiten August 1943 fuhr der Dampfer von Arbatax nach Cagliari mit vollen Tanks. Die Ladung muss wichtig gewesen sein, wenn man bedenkt, dass es von sechs kleineren Schiffen für die U-Boot Abwehr und Fliegern zur Flugabwehr, eskortiert wurde. 8.00Uhr lief das Schiff, etwa 6 Meilen vor Cagliari, auf eine Mine die erst kurz zuvor als Verteidigungslinie ausgelegt worden war. Sie war allem Anschein nach nicht an den Tanker signalisiert worden. Im weiteren Verlauf sank erst der Bug und später navigierunfähig geworden 800m entfernt der Rest des Schiffes.

Durch diesen Untergang ergeben sich zwei Tauchplätze. Der größere und für uns schönere Teil, ist der Heckbereich. Dadurch das dieses Wrack im Gegensatz zu den anderen auf offener See liegt, sind die Dimensionen der Fische um einiges größer.

Das Wrack steht aufrecht im Sand. Auf dem Deck angekommen, die Aufbauten passiert, kommt man an das Heck. Nach einem weiteren Abstieg von fast 10m „steht“ man vor einer gigantischen Schiffsschraube. Jedes einzelne Rotorblatt ist größer als ein Taucher und das Ruder ist 5-6 Meter hoch. Faszinierend ist auch das einzigartige Schauspiel des Seesternteppichs der um das ganze Wrack reicht. Es handelt sich hier um Schlangensterne, die zu unserer Freude, etwas flinker auf den Beinen sind als seine Artverwandten. Ein Tauchgang hier ist immer wieder lohnenswert.

Bug Romagna

(Level: Fortgeschritten Tiefe: 36-42 Meter)

Als das Wrack am Ende des zweiten Weltkrieges auf eine Mine läuft, wurde der Bug abgesprengt und versank sofort. Da das Hauptschiff noch etwa 800m weiter trieb, ist der Bug heute ein anderer Tauchplatz. Ein Muss, um die Sammlung der Wracks komplett zu machen. Dieser Teil des Wracks ist nicht all zu groß, jedoch ausreichend genug, um auch maritimes Leben in Fülle zu entdecken. Um die Ausmaße der Romagna zu begreifen auf jeden Fall lohnenswert.

LT211

Steckbrief für den Tauchgang:

Größe: 3390 Registertonnen

Tiefe: bis 50m

Bauart: Schleppdampfer

Anfahrtszeit von der Tauchschule:40-50 min

Besonderheit: Möglichkeit zum Eindringen, durch optimale Sicht schon nach den ersten Abstiegsmetern zu sehen.

Erläuterungen: Der Dampfer war als Minensucher und Minenzerstörer eingesetzt, als er am 15.Oktober 1944 im Golf von Cagliari eingesetzt war und selbst auf eine Mine lief. Das Wrack wurde vor nicht allzu langer Zeit entdeckt und war danach für lange Zeit verboten zu betauchen. Der Grund war eine Mine die sich noch auf einem der Wagen, unweit des Wracks befand. Nachdem die Marine diese beseitigt hatte, stand unseren Abenteuern nichts mehr im Wege.

Mit einer maximalen Grundtiefe von 50m ist dieser Tauchgang eher etwas für Experten, da es sich weit draußen auf dem offenen Meer befindet. Das Heck ist spektakulär, das Ruder und die Schraube sind sehr gut zu sehen. Das Wrack liegt auf der Seite. Auf dem Deck sind die großen Winden zu erkennen, die zum Ziehen von Lasten nötig waren.

Es ist weitgehend eingefallen und mit gelben Anemonen übersäht. Ein eindrucksvoller Anblick mit hoher Farbenvielfalt und Fischreichtum.

 

Chiatta der LT 211

(Level: Fortgeschritten Tiefe: 50 Meter)

Die Chiatta ist ein Schwimmponton, das von der Lt211 hinter sich her gezogen wurde. Als die LT211 auf die Mine fuhr, versank auch diese. Als Wrack etwas unspektakulär, aufgrund seiner Beschaffenheit und seiner relativ geringen Höhe. Jedoch ist der Bewuchs mit Gorgonien nicht der einzige Hingucker. Zahlreiche Muränen, Congeraale, Tintenfische und Hummer haben hier ein Zuhause gefunden. Taucher, die eine Kombination aus Metall und Natur suchen, kommen hier auf ihre Kosten.

Isonzo

Steckbrief für den Tauchgang:

Größe: 3390 Registertonnen

Tiefe: 42-57m

Bauart: Dampfschiff ( Tanker)

Anfahrtszeit von der Tauchschule: 6 min

Besonderheit: sehr gut erhalten, für Spezis Möglichkeit zum Eindringen in das Wrack

Erläuterung: Am 10. April 1943 war die Isonzo beteiligt an einem Konvoi der von Cagliari in Richtung La Maddalena unterwegs war. Begleitet durch einige Flugzeuge und den Schiffen Entella und Loredan, wurde sie von einem englischen U-Boot der „Safari“ attackiert und dadurch versank sie nach zwei Treffern innerhalb von 15 min.

Das Wrack liegt auf der Seite. Nicht nur wegen ihrer Größe ist die Isonzo einer der beliebtesten Tauchgänge unserer Tauchfreunde. Zu den gewaltigen Aufbauten gehören auch zwei Kanonen. An guten Tagen trifft man hier auf große Zackenbarsche, die sich hier mit vielen anderen Lebewesen, ein zu Hause gesucht haben. Auch der seltene Mondfisch patrouilliert hier von Zeit zu Zeit. Und manchmal lugt ein riesiger Congeraal aus einem Bullauge. Trotz der Tiefe lässt sich dieses Wrack relativ leicht betauchen.

 

Loredan

Steckbrief für den Tauchgang:

Größe: 1357 Registertonnen, 71m Länge, 10,7m Breite

Tiefe: 45-62m

Bauart: Motorschiff ( Passagier und Frachtschiff)

Anfahrtszeit von der Tauchschule: 6 min

Besonderheit: sehr gut erhalten, für Spezis Möglichkeit zum Eindringen in das Wrack, spektakulärer farbenreicher Gorgonienbewuchs

Erläuterung: Das dritte Schiff im Trio war eigentlich ein Passagierschiff, dass in der Zeit des zweiten Weltkrieges als Transporter genutzt wurde. Wie die Isonzo sank auch die Loredan sehr schnell. Bei der Tragödie verlor fast die ganze Besatzung ihr Leben.

Das Wrack liegt auf der linken Seite. Das Heck ist völlig zerstört, wodurch man einen guten Eindruck über das Innere des Wracks bekommt. Motor und Kessel sind gut zu erkennen. Die rechte Seite des Schiffs ist komplett mit Gorgonien bewachsen, was einen faszinierenden Anblick darstellt. Da das Wrack für Sporttaucher in zu großer Tiefe liegt, ist es ein Leckerbissen für Tec Diver.

 

Egle (Naturschutzgebiet)

(Level: Fortgeschritten Tiefe ca. 30 Meter)

Auch diese Wrack wurde im Zweitem Weltkrieg versenkt. Nach einem U-Boot Treffer ruht es nun in der Nähe von Villasimius auf dem Grund. Das Meer hat hier seine Kräfte gezeigt und das Wrack ist weitgehend kollabiert und hat nicht mehr die ursprüngliche Höhe. Viele Löcher und Risse in den Seitenwänden laden zum Erkunden ein, hier lohnt es sich eine Tauchlampe dabei zu haben. Aufgrund der offenen See, ist ein interessanter Bewuchs zu bestaunen. Einige stattliche Zackenbarsche empfangen neugierig den interessierten Taucher. Das Wrack und hier auch die angrenzenden Felsen, zeigen wie bei den meisten Wracks, wie schön und fischreich ein solch künstliches Riff nach über 70 Jahren aussehen kann.

 

San Marco (Naturschutzgebiet)

(Level: nur Experten - Tec Diver - Tiefe: 90 -115 Meter)

Es ist klar, dass dieser Tauchspot nur was für fortgeschrittene Trimix Taucher ist. Wie alle unser Wracks, ist auch dies ein Opfer des zweiten Weltkrieges. Dieses Lastenschiff, mit einer ursprünglichen Länge von über 100 m, wurde vom englischen U-Pryde versenkt. Dabei wurde der Bug weitgehend zerstört. Aufgrund seiner Tiefe ist es eines der Wracks, welches noch nicht komplett erforscht ist und somit noch viel zu entdecken gibt. Auf der Seite liegend, kommt man bei einer Tiefe von 90 m am Wrack an.

Bengasi (Naturschutzgebiet)

(Level: nur Experten - Tec Diver -Tiefe: 80-96 Meter)

Diese Wrack wurde im zweiten Weltkrieg vom englischen U-Boot Truant beschossen und nach einem Bugtreffer zum Sinken gebracht. Heute liegt das Schiff aufrecht auf dem Grund, als ob es zum Weiterfahren bereit wäre. Das Wrack beginnt bei 80m und berührt den Grund bei 96m. Außer einer imposanten Kanone ist auch die Schiffsladung sehenswert. Manche Taucher nennen dieses Schiff auch Glaswrack, da die Laderäume mit Bergen von Glaswaren aus jener Epoche sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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